Zahlungsunfähig

Ihre Situation

Sie haben wenige Einahmenpositionen
Sie haben eine Vielzahl Ausgaben mit hohen monatlichen Raten
Sie haben überzogene Konten
Sie haben gesperrte Konten
Sie machen keine Post mehr auf
Sie erhalten Mahnbriefe, und Vollstreckungsbescheide
Sie bekommen Besuch vom Gerichtsvollzieher
Sie haben Lohnabtretungen
Sie erhalten Lohnpfändungen
Sie suchen private Kreditgeber
Sie sollen die Eidesstattliche Versicherung abgeben

Sie sind Immobilienbesitzer:

Sie vereinbarten variable Hypothekenzinsen
Sie stehen vor einer unüberschaubaren Gesamtfinanzierung
Sie zahlen nur noch die Zinsen und das unpünktlich
Sie sind in der Zwangsversteigerung

Diese worst case Szenarien beruhen auf einer Schieflage der Aus- zu Einzahlungen. Eine fehlende Liquidität bedingt eine schlechte Bonität und führt zu verteuerten Krediten. Die Gründe lassen sich in vier Ursachen unterteilen:

  • Fristentransformation

ist die Gefahr, dass die Finanzierung eines Auszahlung liquiditätsmäßig fehlt, oder nur zu ungünstigeren Konditionen, bewerkstelligt werden kann.

  • Terminrisiko

ist die Gefahr des fehlenden fristgerechten Eingangs von Terminzahlungen.

  • Abrufrisiko

ist die Gefahr, dass Ein- und Auszahlungen zulasten der Liquidität fehlerhaft aufeinander abgestimmt auftreten.

  • Marktliquiditätsrisiko

ist die Gefahr, dass Vermögensgegenstände nicht, nicht sofort oder nur mit Einbußen veräußert, also liquidiert werden können.

Die solchen Fällen ist ein kristenfesten Management erforderlich.

Bewahren Sie die Ruhe! Sorgen Sie für ein Management, was Ihnen kostenfrei hilft! Sehen Sie Ihre Notlage als Chance!

Wir sind keine Schuldenberater. Dennoch versuchen wir Ihnen zu helfen.  Möglicherweise brauchen Sie  ein  Ack68.de-Mehrwertagentur teil für das kriesenfeste Managementt?  Rufen Sie uns an +49 (0) 2159 5324792 oder schreiben Sie uns eine E-Mail: info@ack68.de

ACK68 Albrecht Kroschinsky, pfiffige inviduelle Anlagekonzepte, Gelvenweg 7, 40670 Meerbusch

Herausforderung

Mit dem Eingestehen der Wahrheit ist eine Verhandlung mit dem Gläubiger nötig.

Eine Insolvenz hat folgende Chancen:

  • Senkung der Verbindlichkeiten
a) Verhandlung mit dem oder den Gläubigern, ob ein Schuldenerlass
1) ganz
2) teilweise
3) Ratenzahlung
4) Stundung (Aufschub auf einen bestimmten oder unbestimmten Zeitpunkt)

gewährt wird.

            b)

Bürgschaft

eines solventen (also zahlungsfähigen) Dritten
  • Senkung der Ausgaben
a) Entscheiden über Ausgaben ob eine Sekung
1) ganz
2) teilweise
3) ein Aufschub (Termin auf einen bestimmten oder unbestimmten Zeitpunkt)

 

  • Verkauf von Vermögenswerten
1) wo schnelle Liqudität möglich
2) wo hohe Rendite (über Marktzins) gezeichnet ist
3) wo stille Reserven schlummern
  •   Beteiligung durch solvente Dritte
  •  Erhöhung der Einnahmen
1) Entgelt gegen Zeit
2) Weitergabe des erfolgreich bestehenden Systems (Unternehmen)

            3) Aufgabe Kauf von Zeit

Bei zahlungsunfähigen Haushalten und Unternehmen ist ein öffenliches Insolvenz verfahren einzuleiten. Mit diesem Zeitpunkt verliert der Einzelne wichtige Freiheiten.

Vorbild, Leitbild und Ideale

suchen sich die Menschen selbst aus, wo sie Ihnen begegnen oder bekannt sind. Sie können den Menschen positiv oder negativ beeinflussen. Gemessen wird das immer am Handeln und in Zahlen.  Viele scheitern bei diesen Ansprüchen. Oft sind es oberflächliche Dinge und Verhaltensweisen, die zum Leitbild oder Vorbild hochstilisiert werden.

Wir wollen mit diesen Zeilen anregen, darüber nachzudenken ob diese Vorbilder, Ideale und Ideale, die sie verinnerlicht haben, wirklich weiter auch wenn diese negativ sind, Ihr Handeln bestimmen sollen. Sie zahlen später einen teueren Preis (Verlust von Rechten) dafür.

Et hät noch immer jot jejange ( Es ist noch immer gut gegangen) Konrad Adenauer (1876 – 1967)

Er äußerte ihn, nachdem er am 15.09.1949 mit einer Stimme Mehrheit zum ersten Bundeskanzler gewählt wurde. Dieser Satz ist seit dieser Zeit ein Leitsatz für alle knappen Sachen geworden. Es beinhaltet einen Glaubenssatz, wo in der Realität kaum Hoffnung besteht.

Vorbild „Staatliches Schuldenmachen“

Der Hang zum Schuldenmachen besteht nachweislich parteiübergreifend (viele Bürger nehmen sich dies zum Vorbild) und scheint einer politischen Zweckmäßigkeit zu unterliegen. Ohne Schuldenmachen ist anscheinend keine Politik zu machen. Natürlich ist es angenehmer, Geld auszugeben als Geld einzunehmen statt durch Verzicht Vermögen zu schaffen.

Die Annehmlichkeiten beim Ausgeben sind kurzlebig und irgendwann wird die Rechnung fällig.

Generell scheint die Auffassung zu herrschen, die Lösung bestimmter politischer Probleme, allen voran das Problem der sozialen Gerechtigkeit dürfte nicht den wirtschaftlichen Einschränkungen unterworfen werden. Das Problem der Finanzierung wird als politisch nachrangig eingestuft oder späteren Generationen überlassen.

Diese Denkweise widerspricht  der traditionellen bürgerlichen Auffassung von Anstand und Sitte.

Haushaltsreserven

Jeder politisch Handelnder konnte bisher keine Haushaltsreserven unangetastet lassen. Die Überschüsse durch die unverhoft gestiegenen Steuereinnahmen werden rasch ausgegeben. Es gibt keinen Schatz, der für schlechte Zeiten aufbewahrt wird!

Staatsverschuldung

In SCHLECHTEN Zeiten – die Definition überlasse ich den Handelnden – werden Mahnungen zu mehr Bescheidenheit und zum Maßhalten ignoriert. Dies wäre angebracht, wenn eine langfristige Strategie dahinter stehen würde. Die Menschen üben ungern Verzicht und erwarten kurzfristig eine Besserung, andernfalls sind die Tage dieses Maßhaltens gezählt.

Ein Staats- (Haushalt) mit Staats- (Ausgaben), die höher als die Staats-(Einnahmen) sind, finanziert das Defizit durch Staats-(Verschuldung) (Geld anderer Leute), weil keine Finanzreserve vorhanden sind.  In wirtschaftlich BESSEREN Zeiten soll die angesammelte Staatsverschuldung durch Überschüsse ausgeglichen werden. Der zweite Teil der Abmachung wurde bislang stets von den Politikern geflissentlich übersehen.

Die Konsequenz dieser Handlungen war und ist eine fortlaufende Erhöhung der Staats-(Ausgaben) ohne Rücksicht auf die vorhandenen Einnahmen mit der Folge einer immer weiter ausufernden Staatverschuldung.

Sabilisierungskriterien des Masstrichter Vertrages

Der politische Wille den EURO einzuführen bewirkte eine Blokade des bisherrigen Handelns. Es gelang zunächst , den Schuldenanstieg zu bändigen, das Wirtschaftswachstum kam jedoch auch fast zum Stillstand. Die Inflation war dennoch nicht ganz beseitigt. Es wurde gedanklich ein (Investions-)Stau gebildet, der sich nach Einführung des EURO (Währungsschnitt DM = 1,95583 DM) dann ungeachtet der Maastrichter Grenzwerte wieder in „tradioneller“ (geübte Praxis) Schuldenmachen fortführte. Die Handelnden kennen keine Haftung und glauben an den Aussprach:

Et hät noch immer jot jejange ( Es ist noch immer gut gegangen) Konrad Adenauer (1876 – 1967)

Schuldenknechtschaft

Die Gefahren, die aus der ständig wachsenden Staatsverschuldung erwachsen, zeigen sich nicht nur in den unkontrollierbar steigenden Kosten und den zunehmenden Bonitätsrisiken, überhaupt noch Gläubiger für die Übernahme der staatlichen Schuldentitel zu finden. Mit der Verschuldung sind aber auch staatspolitische und gesellschaftliche Probleme verbunden, die fatale Konsequenzen nach sich ziehen.

Haushaltslähmung

Angesichts der enormen Verschuldung konzentrieren sich die Handelnden auf die Bewältigung der Kosten. Dazu gehört nach diesem Denkmodell eine ausgeglicher Haushalt ohne Schuldenaufnahme.  Die Struktur der Einnahmen und Ausgaben werden geprüft und angepaßt. Ziel ist auf Schulden zu verzichten und langfristig durch Überschüsse eine Tilgung  einzuleiten.

Erster Ärgernis im Haushalt sind die stetig steigenden  Zinsausgaben. Je höher Ihr Anteil desto weniger Spielraum bleibt für Investionen übrig. Es sind aber nicht nur die Zahlungsverpflichtungen für diese offen ausgewiesenen Schulden, die den Öffentlichen Haushalt belasten. Vielmehr die verschleierten staatsähnlicher Haushalte, die sich aus Zahlungsversprechungen und  Bürgschaften des Staates ergeben, belasten das Finanzchaos . Diese Zahlungen stellen praktisch den gesamten Schuldenberg dar, der den ausgewiesenen um ein Mehrfaches übersteigt.

Haushalt gesetzwidrig

Nach dem Grundgesetz ist ein Haushalt gesetzeswidrig, wenn die Nettokreditaufnahmne höher ist als die Summe der Investionen. Aus gutem Grund, denn nur Investionen bieten langfristige Gegenleistungen.

Übersteigt dagegen die Kreditaufnahme die Investionssumme, so fließt der überschießende Betrag in reine Konsumausgaben (kurzfristige Geldausgabe ohne Gegenleistung, die daraus resultierenden höheren Staatseinnahmen dann zweckentfremdet anderweitig verwendet werden).

Handlungsspielraum

Für die Handelnden bleibt nur die Alternative, unpopuläre Sparmaßnahmen zu ergreifen, um die Schulden zu beseitigen, oder weitere Schulden zu machen, um eine Chancengleichheit bei den Konsumausgaben zu erreichen. Diese Gratwanderung wird aber immer riskanter, weil dadurch die Schulden immer weiter ansteigen, bis eine Bonitätsgrenze überschritten wird.

Die Regelungsverantwortung wird damit immer unattraktiver. Es bestehen immer weniger kreative Gestaltungsspielräume. Das Ansehen schwindet. Statt aktiv zu reagieren wird verwaltet. Damit ist der Weg frei zu einer bloßen Machtverwaltung. Der Schuldenberg entwickelt sich dann ungehemmt weiter. Die negativen Folgen sind nachhaltig und betreffen nun Alle.

Generationenkonflikt

Die nachfolgenden Generationen werden immer weniger VERSTÄNDNIS dafür aufbringen, die Schulden der vorangegangenen Generation zu übernehmen. Deren Investionen stehen immer weniger substanzielle Werte gegenüber.

Entweder werden die älteren Mitbürger, insbesondere diejenigen ohne eigene Nachkommen, verstärkt zum Schuldenabbau herangezogen oder die Junggenerationen entledigen sich der Altschulden, in dem sie die Anerkennung verweigern.

Verfall der bisherrigen Ordnung

Der zunehmende Widerstand gegeüber den Altschulden der Vergangenheit will sich einfach ein Ventil suchen. Sind es nicht die legalen Versuche des systematischen Schuldenabbaus, bleiben nur noch Schritte der revolutionären Veränderung. Bleibt die staatliche Unterstützung aus, bringt dies zwangsläufig  eine Umwälzung der staatlichen Ordnung mit sich.

Schuldenabbau

a.) Überschüsse des Öffentlichen Haushalts

Ein Abbau der Staatsverschuldung durch Haushaltsüberschüsse ist vorstellbar. Zeitweilig bestanden Pläne für einen jährlichen Schuldenabbau in Höhe von 1 Protent der Steuereinnahmen. Diese Größenordnung läßt erahnen, welch lange Zeiträume einzuhalten wären, bis die Schulden abgetragen sind (siehe Hypotheken). Schnellere Erfolge bedürfen höherer Haushaltsüberschüsse.

Fazit:

Der Abbau der Staatsschulden durch Haushaltsüberschüsse dauert entweder sehr lange oder die Tilgungsbeträge sind so hoch, daß die Haushaltsbelastung schwer erträglich wird.

Einnahmen erhöhen

Ob es gelingt, die Steuereinnahmen weiter zu erhöhen, hängt von der Veränderung des Steuersatzes und dem Steuervolumen ab, die zusammen das Steueraufkommen bestimmen. Die gegenwärtige Entwicklung zeigt deutlich eine Steigerung der Steuereinnahmen. Dennoch besteht eine Bremse, die die Steuersätze am beliebigen heraufsetzen, um die Steuereinnahmen zu erhöhen, hindert.

Rückzug des Steuerzahlers aus der steuerpflichtigen Wirtschaft

Jede Abgabenquote löst (positive oder negative) ökonomische Anreizeffekte bei den Wirtschaftssubjekten aus, die zu Vergleichen fähig sind. Je nach Ausgestaltung des Abgabenrechts kann eine hohe Abgabenquote Vermeidungs-, Überwälzungs- und Abwanderungseffekte auslösen.

Fazit:
Daraus folgt eine verhaltensökonomische Obergrenze der Staatsquote. Liegt der Steuersatz darüber, wachsen die gesamten Steuereinnahmen nicht weiter an, sondern gehen zurück. Umgekehrt führt jenseits dieser Grenze eine Verringerung des Steuersatzes zu höheren Gesamteinahmen.

Fazit:

Es bleibt der Ansatz, bei einem akzeptablen Steuersatz das Steuervolumen auf wirtschaftlichem Wege zu erweitern.

Für das Steuervolumen ist es unerheblich, ob das höhere Einkommen tatsächlich durch eine höhere Produktivität ensteht oder lediglich auf höhere Preise zurückzuführen ist.

Diagnose:

Um das Steueraufkommen durch die Verbesserung der Steuerbasis zu steigern, ist ein deutliches und dauerhaftes reales Wirtschaftswachstum erforderlich.

Kann das wirklich immer so weitergehen?

Wie bei allem gibt es immer eine Grenze. Das System der Schuldenfinanzierung bricht zusammen, wenn eine staatliche Zahlungsunfähigkeit vorliegt. Dem dann anschließenden Insolvenzverfahren befreit sich der Staat von den Schulden.

b.) Löschung von Vermögensrücklagen

Künftige Verkaufseinnahmen von staatlichen Vermögensveräußerungen werden zur Abtragung des Schuldenberges verwendet.

1.) Das Geldvermögen, das sich auf den Konten der Öffentlichen Hand befindet. Dieses Geldvermögen besteht zu einem Drittel aus Bargeld und Bankeinlagen. Es kann kaum für einen Abbau verwendet werden, denn der Hauptteil dient der finanztechnischen Abwicklung der laufenden Staatsausgaben.

2.) Sachvermögen des Staates

Die Höhe des noch bestehenden staatlichen Sachvermögens kann nicht eindeutig ermittelt werden. Eine ungefähre Schätzung läßt sich jedoch auf der Grundlage der Einkünfte des Staates aus seiner wirtschaftlichen Tätigkeit abschätzen. Daraus läßt sich ein entsprechender hoher Veräußerungserlös nur schwer erzielen.

Fazit: Eine Veräußerung kann die Preisgabe staatlicher Hoheitsrechte beinhalten. Zudem wären auch hierbei wieder sehr lange Zeiträume einzuberechnen. Die staatliche Souveränität wird eingeschränkt und die Zinsersparnisse durch andere langfristige Zahlungsverpflichtungen gemindert.

Diagnose:

Lukrativer als die Auflösung der geringen staatlichen Vermögenswerte ist der Zugriff des Staates auf die privaten Vermögensbestände.  Bei verschärften sozialen Spannungen infolge leerer Haushaltskassen verleitet die politische Forderung nach „sozialen Gerechtigkeit“  selbst zum verfassungswidrigen Zugriff auf das Privatvermögen.

Die konkrete Enteignung des Privatvermögens zum Schuldenabbau ist vom Ausmaß und der Art des Zugriffs abhängig.

a.) Geldvermögen

Geldvermögen wird hauptsächlich aus Vorsichtsgründen gebildet. Das Geldvermögen läßt sich grob in drei Arten einteilen:

1.) Bargeld sowie Sicht-, Spar- und Termineinlagen

2.) Kurz-, mittel- und langfristige Geldaufnahmen sichern die nötige Liquidität von Banken auch von kommerzielle Unternehmen, Versicherungen, Pensionskassen, öffentliche Institutionen und Privatanlegern.

3.) Versicherungs- und Pensionsansprüche

Fazit:

Die Vermögensteile, die zur Altersicherung gebildet werden, unterliegen nicht nur einem politisch moralischen Tabu.  Ihre Liquidierung wäre auch staatlich schädlich. Diejenigen, die zuvor in Eigenveranwortung für Ihre Altersversorgung Rücklagen gebildet haben, würden nach Verlust in die staatlichen Altersicherung fallen. Die Abtragung der offenen Schulden geht dann mit einer Ausweitung der versteckten Schulden einher. Damit wäre langfristig nichts gewonnen.

Diagnose:

Die Motive der privaten Vermögensbildung und die Möglichkeiten der Vermögensarten spielen eine besondere Rolle bei der Analyse, auf welche Weise der Staat auf welche Privatvermögenswerte zugreifen kann.

Folge:

Die Einführung neuer oder höherer Steuern auf Vermögenserträge und Vermögensbestände zum Zwecke des Abbaus der Staatsschulden.

Kann das wirklich immer so weitergehen?

Wie bei allem gibt es immer eine Grenze. Das System der Schuldenfinanzierung bricht zusammen, wenn eine staatliche Zahlungsunfähigkeit vorliegt. Dem dann anschließenden Insolvenzverfahren befreit sich der Staat von den Schulden.

Im Falle einer Staatsinsolvenz sind verschiedene Maßnahmen zu erwarten:

Aussetzung der Zinszahlungen und Tilgungen

Die unbestimmte Aussetzung der Zahlungen verunsichert die Gläubiger über die Höhe der Renditeeinbußen, die sie unvermeidlich erleiden, auch wenn sie später ihre Einlagen vollständig zurückerhalten sollten. Ihre Kapitalanlage ist zwangsläufig länger gebunden und die Zinserträge fallen durch die verspätete Zahlung geringer aus. Die Gläubiger werden anschließend kaum geneigt sein, diesem Staat nochmals Kredite zu gewähren.

Herabsetzung der vereinbarten Zinshöhe

So kann der Staat die Zinshöhe der bestehenden Verträge herabsetzen, um die Zinsbelastung des Staatsaushaltes zu vermindern. Bleiben Laufzeit und Nennbetrag des Schuldentitels unverändert, ändert sich die Rendite des Gläubigers. Auch hier wirkt sich der Vertrauensverlust in die staatliche Vertragstreue negativ auf die Neigung des Gläubigers aus, diesem Staat nochmals Kredite zu gewähren.

Herabsetzung der Nominalwerte

Durch eine Herabsetzung der Nomialwerte aller Schuldtitel werden auch die Staatsschulden reduziert. Bei unveränderter Zinssatzhöhe würden sich überdies auch die Zinsbelastungen herabsenken. Die Gläubiger sind doppelt geschädigt, mit einem Renditeverlust und Substanzverlust. Bei dieser Methode ist der Vertrauensverlust am größten und neue Schulden bleiben mangels Gläubiger aus.

Wertloserklärung

Als letztes Mittel könnte der Staat erklären, die Altschulden unbedient bleiben, d.h.  der Nennwert der bestehenden Staatsanleihen sind auf Null setzt.

Dies führt naturgemäß zu einer Entlastung des Schuldners, um die Höhe der Zinsen und Tilgungen. Andererseits ist mit dem Bankrott und dann neuen Start immer auch ein langfristiger Image- und Vertrauensverlust verbunden. Für eine gewisse Zeit können keine (oder nur sehr teure) Kredite am Kapitalmarkt aufzunehmen werden. Darum werden oft Vergleiche geschlossen.

Aus den Staatsbankrotten anderere Länder ist eine Menge zu lernen. Sie gehen mit einen Vertrauensschwund und längerer Kreditunwürdigkeit einher. Aus diesem Grunde haben frühere Handelnde eine andere Vorgehensweise als die günstigste gewählt, nämlich eine Währungsreform.

Währungsreform

Ein deutlicher Abbau des Schuldenberges mit einer spürbaren Erleichterung der Staatshaushalte von der Zinslast und mit einer Befreiung der nachfolgenden Generationen von den unerträglichen Altlasten, ist nur über eine Währungsreform möglich.

Fazit:

Vorgesetzt die Staatsdiener in der Eurozone bleiben die Schuldenmacher, wie in der Vergangenheit,   dann läßt sich mit den vorhanden Daten eine Wahrscheinlichkeit berechnen. Die Wahrscheinlichkeit einer Währungsreform überspringt nach diesen Modellberechnungen der zu erwartenden Belastungen der Bevölkerung und des Staatshaushaltes im Jahr 2o17 die 50-Prozent-Hürde. Danach ist die Währungsreform eher wahrscheinlich und mit Sicherheit bis zum Jahre 2030 zu erwarten.

Eine Unsicherheit in der Prognose besteht in der Vermutung, daß die Eintrittswahrscheinlichkeit sich zeitlich nach vorn verschiebt, je mehr Menschen sich dieser Gefahr bewußt werden und entsprechende Vorsorgemaßnahmen ergreifen. Ja, die gibt es!

Sie fragen den fehlenden Puzzle-Steinchen, die Sie auf eine mögliche Währungsreform vorbereiten, Ack68.de-Mehrwertagenturin Ihrem Konzept? Wie wichtig ist die Wertbeständigkeit Ihres Vermögens? Möglicherweise können wir Ihnen helfen! Rufen Sie uns an +49 (0) 2159 5324792 oder schreiben Sie uns eine E-Mail: info@ack68.de

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